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USA: Stehen "100 Prozent" zur NATO
Tillersons Reise geht nicht zum NATO-Treffen Foto: APA (AFP)

Die USA haben nach der Teilnahmeabsage von Außenminister Rex Tillerson an einem NATO-Treffen Anfang April der Militärallianz ihre Unterstützung versichert. Die Vereinigten Staaten stünden "100 Prozent" zu dem Bündnis, sagte Außenamtssprecher Mark Toner am Dienstag. Das Ministerium schlage neue Termine für ein Treffen der NATO-Außenminister vor, an denen Tillerson teilnehmen könne.

Zuvor war bekanntgeworden, dass der Ex-Manager nicht zu dem für den 5. und 6. April anberaumten Treffen seiner NATO-Kollegen in Brüssel kommen wolle. Stattdessen wolle er bei den Gesprächen von Präsident Donald Trump mit dessen chinesischem Kollegen Xi Jinping am 6. und 7. April dabei sein, sagten am Montag mehrere Regierungsvertreter in Washington. Das Treffen findet auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida statt. Für den 12. April plane Tillerson dann einen Besuch in Moskau.

Die Absage Tillerson war bei Verbündeten auf Verwunderung gestoßen. Sie schürte erneut Zweifel daran, wie sehr sich die USA unter der neuen Regierung dem Bündnis verpflichtet fühlen. Präsident Donald Trump hat mehrfach kritisiert, dass viele Mitglieder sich nicht genügend einbrächten und mit Zahlungen hinterherhinkten.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird US-Präsident Donald Trump am 12. April in Washington treffen. Es handle sich um die erste persönliche Begegnung der beiden seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten, teilte die NATO am Dienstagabend mit.

"Sie werden darüber diskutieren, wie wichtig eine starke NATO für kollektive Verteidigung und für Stabilität über die Grenzen der Allianz hinaus ist", hieß es weiter. Die NATO legte zudem das Datum für ihren kommenden Gipfel auf den 25. Mai fest, wie eine Sprecherin mitteilte.

21.03.2017 22:10 Uhr
(Quelle: APA/ag. | ce | APA/ag.)

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